Was das LZ gerade beschäftigt..

Antifacamp im Rheinland vom 16.08.-19.08.2018 - Tickets jetzt im LZ

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Tickets bekommt ihr im Linken Zentrum bei folgenden Veranstaltungen:
Dem Antifacafe, bei den kommenden INPUT Veranstaltungen, bei Turnleft (jeden 2.Montag im Monat) sowie bei den CafeBunteBilder Abenden.

Das Programm zum Camp findet ihr hier: https://antifacampnrwrlp.blackblogs.org/tagesablaufprogramm/

Der Rechtsruck verschärft sich immer mehr, und das nicht erst, seitdem die AfD im Bundestag sitzt. Umso wichtiger ist nun eine starke antifaschistische Bewegung. Wir wollen einen Ort schaffen, an dem diese Bewegung zusammenkommen, sich verknüpfen und austauschen kann und laden euch deshalb zum Antifa-Camp im Rheinland ein.

Wir, das sind Antifaschist*innen aus Gruppen in diversen Klein- und Großstädten in NRW. Abseits des Alltags wollen wir uns gemeinsam mit euch Zeit nehmen für Debatten und eine Vernetzung untereinander.

Über vier Tage (Donnerstag bis Sonntag) bieten wir euch Vorträge, Workshops, Vernetzung, Kultur, Konzerte und natürlich viel Zeit zum Diskutieren und einander Kennenlernen. Wir richten uns sowohl an unorganisierte Interessierte ohne Vorerfahrung als auch an Menschen, die schon (seit Jahren) antifaschistisch aktiv und organisiert sind. Die Vermittlung von Grundkenntnissen werden ebenso Teil des Programms sein wie Angebote zur inhaltlichen Vertiefung, Diskussionen zu aktuellen Themen und Aktionstrainings für den Widerstand auf der Straße.

Wir freuen uns auf vier spannende Tage mit euch!

Veranstalter*innen:
Anarchistische Kollektiv Köln
Antifa Bonn-Rhein/Sieg (AO (BN))
Antifaschistische Linke Düsseldorf
Antirassistische Intervention Duisburg
Autonome Antifa 170 (Dortmund)
Diskursiv Aachen
Junge Antifa Bonn (AO (BN))

Pressemitteilung antifaschistischer Gruppen aus Düsseldorf anlässlich der Fortführung des Wehrhahn-Anschlag-Prozesses vor dem Landgericht Düsseldorf

Polizeiliche Ermittlungsfehler könnten zur dauerhaften Nichtaufklärung des Wehrhahn-Anschlags führen Am morgigen 22. März 2018 soll nach einer zweiwöchigen Pause der Mordversuch-Prozess gegen Ralf Spies vor der 1. Großen Strafkammer des Landgerichts Düsseldorf fortgesetzt werden. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass es eng werden könnte für ein eindeutiges Urteil, das auf Indizien basieren müsste, die in ihrer Gesamtwürdigung keinen anderen Schluss als die Täterschaft des Angeklagten zulassen. Vieles ist nach fast 18 Jahren nur noch schemenhaft rekonstruierbar, für die Anklage wichtige Zeug_innen können oder wollen sich nicht mehr mit der nötigen Gewissheit erinnern. Der Faktor Zeit spielt eine wesentliche Rolle – und könnte das sehr akribisch zusammengesetzte und nachvollziehbar erscheinende Indizien-Mosaik der Anklage zerstören.


Kai Rudolph, Sprecher der antifaschistischen Gruppen aus Düsseldorf: „Im bisherigen Prozessverlauf ist sehr deutlich geworden, dass die Ermittlungsbehörden nach dem Anschlag in entscheidenden Punkten versagt haben. Es kann nur als Beschönigung und zugleich unkluge Lüge bezeichnet werden, wenn polizeilicherseits seit der Festnahme von Spies 2017 behauptet wird, dass man diesen die gesamte Zeit über – also von Ende Juli 2000 bis heute – für den Täter gehalten, es aber leider an den nötigen Beweisen gefehlt hätte. Wäre dem tatsächlich so gewesen, hätte man ihn dann über zwölf Jahre lang aus den Augen gelassen und damit die Chance zur Tataufklärung ungenutzt gelassen?“

Der Vorwurf des polizeilichen Versagens meint nicht einmal vorrangig die hinlänglich bekannte und selbst vom Leiter der zu diesem Zeitpunkt noch nicht eingerichteten „EK Acker“ kritisierte oberflächliche erste „Hausdurchsuchung“ des Polizeilichen Staatsschutzes, dessen damals fast schon kumpelhafter Umgang mit Spies Bände spricht. Gemeint ist, dass es die „EK Acker“ nicht geschafft hat, zwei offenkundig zusammenhängende Vorfälle miteinander in Verbindung zu bringen. Ausgehend von der Behauptung, dass der als Rassist bekannte Spies als Wehrhahn-Täter gegolten haben soll, hätte auch bereits 2000/2001 klar sein müssen, dass der Anschlag gezielt gegen die angegriffenen Sprachschüler_innen gerichtet war. Und vor diesem Hintergrund hätte ein der „EK Acker“ spätestens ab Herbst 2000 bekannter Vorfall vor einem Gebäude auf der Gerresheimer Straße 54 Klarheit verschaffen müssen. Dort – schräg gegenüber dem Militaria-Laden von Spies – bedrohten Neonazis aus dessen Umfeld im Oktober 1999 über Wochen Sprachschüler_innen, die sich dann zur Wehr setzten und dem braunen Spuk ein Ende machten. (1) Anstatt sich in ihrem Verdacht bestätigt zu sehen und von nun an nicht mehr von Spies abzulassen, verwarf die „EK Acker“ aufgrund des Zeitabstands zum Wehrhahn-Anschlag einen Zusammenhang. Später dann ließ sie komplett von Spies ab. Hierbei blieb es bis zum Sommer 2014, als Spies sich mit der Tat brüstete und daraufhin sich eine neue Ermittlungskommission an die Arbeit machte, Beweismittel gegen ihn zusammenzutragen.

Kai Rudolph: „Unserer Einschätzung nach wurde der lokalen extremen Rechten und damit auch Spies die Tat nicht zugetraut. Dies geht einher mit der Ende der 90er Jahre von Antifaschist_innen massiv kritisierten Verharmlosung und Unkenntnis extrem rechter Umtriebe und Organisierung in Düsseldorf, bei der sich der Polizeiliche Staatsschutz und der ab Herbst 1999 amtierende Oberbürgermeister Joachim Erwin besonders hervortaten.“

(1) Aussage der Sprachlehrerin Christine W., siehe
http://www.mobile-beratung-nrw.de/wehrhahn-prozess/details/12-prozesstag-im-wehrhahn-prozess-landgericht-duesseldorf-8-maerz-2018/

Antifa-Camp 2017 (nicht nur) für NRW und Rheinland-Pfalz


++ Camp ++ Anmeldung welcome ++ Gemeinsame Anreise ab Düsseldorf ++
In Zeiten des stetigen gesellschaftlichen Rechtsrucks ist eine antifaschistische Bewegung nötiger denn je. Wir wollen einen Ort schaffen, an dem diese zusammenkommen kann und laden euch deshalb zum Antifa-Camp im Rheinland ein.

Wir, das sind Antifaschist_innen aus Gruppen in diversen Klein- und Großstädten in NRW und Rheinland-Pfalz. Abseits des Alltags wollen wir uns gemeinsam mit euch Zeit nehmen für Debatten und eine Vernetzung untereinander.

Über vier Tage (Donnerstag bis Sonntag) bieten wir euch Vorträge, Workshops, Diskussionen, Vernetzung, Kultur und natürlich viel Zeit zum Austauschen und einander Kennenlernen. Wir richten uns sowohl an unorganisierte Interessierte ohne Vorerfahrung als auch an Menschen, die schon seit Jahren antifaschistisch aktiv und organisiert sind. Die Vermittlung von Grundkenntnissen (Antifa-Basics) werden ebenso Teil des Programms sein wie Angebote zur inhaltlichen Vertiefung, Diskussionen zu aktuellen Themen und Aktionstrainings für den Widerstand auf der Straße.

Wir freuen uns auf vier spannende Tage mit euch!

Infos findet ihr unter http://antifa.camp

Schreibt uns eine Mail an duesseldorf.goes.camp@gmx.de

Einen PGP Key findet ihr hier

Brand im Hinterhof der Linken Düsseldorf

Brand im Hinterhof der Linken Düsseldorf
Polizei ermittelt wegen Brandstiftung
Am Freitag, den 9.Juni 2017, brannten 3000 Wahl-Plakate der Partei „Die Linke“ im Hinterhof des Wahlkreisbüro der Linken Bundestagsfraktionsvorsitzenden Sahra Wagenknecht auf der Corneliusstr. 108 in Düsseldorf., wo sich auch der Kreisbüro der LINKEN und das Linken Zentrum Hinterhof befindet. Das Feuer griff auf den daneben
parkenden Kleinbus der Partei über, dieser wurde vollständig zerstört.
Die Feuerwehr konnte den Brand löschen, bevor er auf das angrenzende Wohnhaus, die Parteibüros und das Linke Zentrum „Hinterhof“ übergriff. Das Landeskriminalamt ermittelt wegen des Verdachts auf Brandstiftung.
Für DIE LINKE. Düsseldorf und die im Linken Zentrum ansässigen politischen und kulturellen Initiativen steht der Brand möglicherweise in einer Reihe mit Anschlägen auf linke Einrichtungen in NRW, insbesondere auf Partei- und Abgeordnetenbüros der LINKEN, bei denen es sogar zu Schüssen auf Büros gekommen war. „Es hätten leicht Personen zu Schaden kommen können“, so Christian Jäger, Pressesprecher der LINKEN. Düsseldorf. „Es ist ein glücklicher Umstand, dass der Benzintank des Wagens unversehrt blieb und niemand mehr im Büro arbeitete.“

Stellungnahme des Ak47

Nach antisemitischen und rassistischen Post auf der veralteten facebookseite des Düsseldorfer Punkschuppen AK47 dokumentieren wir hier die Stellungnahme der aktuellen AK47-Crew:

"Wir, das Team vom Punkrockclub AK47 in Düsseldorf, distanzieren uns hiermit von dem antisemitischen und rassistischen Post auf unserer alten Facebookseite und von allen zukünftigen Posts des dortigen Administrators. Wir haben keinen Zugriff mehr auf diese Seite und deshalb eine neue eingerichtet:
http://www.facebook.com/ak47punkDuesseldorf

Bitte liked diese neue Seite und entliked die alte.

Das AK47 steht für mehr als drei Jahrzehnte D.I.Y. Punkrock und Gegenkultur. Hier ist jede*r willkommen, aber bei uns hatten und haben Faschismus, Rassismus, Antisemitismus und Sexismus keinen Platz und das wird auch so bleiben.

Wir danken allen, die uns die Chance geben, uns zu erklären, die an uns glauben oder uns sogar verteidigen und den vielen, die unsere erste Reaktion auf diesen unsäglichen Post bereits geteilt haben.

Alerta Antifascista!"

Wir werden noch tanzen, wenn an euch schon keiner mehr denkt!

Wir verurteilen den willkürlichen und gewalttätigen Polizeieinsatz, der in der Nacht von Freitag auf Samstag eine Soli-Party im Hinterhof heimsuchte.

Unsere Solidarität gilt den Besucher*innen und Verletzten dieses Abends! Wir hoffen, dass es ihnen bald wieder besser geht!

Hier eine 1. Stellungnahme der Gruppe /I Furiosi/ zu den Geschehnissen:
https://de-de.facebook.com/IFuriosi/

Café Bunte Bilder

Die Filmbar im Hinterhof.
Die Gelegenheit gute Filme und Dokumentationen gemeinsam zu schauen und
im Nachhinein mit anderen Menschen einen netten Abend verbringen.

Jetzt neu: Nur noch jeden 3. Donnerstag im Monat Filmvorführung mit
Knabbereien gegen Spende,
jeden 1. und 5. Donnerstag Kneipe mit veganer VoKü und ggf. einem
Wunschfilm.

Fiat Lux !

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