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Di 19.12.2017 19:00 :

Antifa-Café : Auschwitz-Zeitzeugenbericht von Wacław Długoborski

Einer der letzten Zeitzeugen berichtet. Ein Auschwitz-Zeitzeugenbericht von Wacław Długoborski - Film und Diskussion.

Geöffnet ab 19 Uhr, Programmbeginn 20 Uhr

Auf der zehnten Reise des Arbeitskreises Gedenkstättenfahrten nach Oświęcim/Auschwitz im August 2017 berichtete der Auschwitz-Überlebende Wacław Długoborski der 30-köpfigen Gruppe über seine Erlebnisse im von den Nazis besetzten Polen. Der 1926 in Warszawa/Warschau geborene hatte sich der Widerstandsorganisation Armia Krajowa (Polnische Heimatarmee) angeschlossen. Er wurde verhaftet und letztendlich im August 1943 als "Politischer Häftling" in das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau verschleppt, wo er es trotz widrigster Bedingungen schaffte zu überleben - mit "viel Glück", wie er immer wieder betont. In der Phase der Auflösung des Lagers floh er und versteckte sich bis zum Eintreffen der Roten Armee. Damit konnte er sich den "Todesmärschen" entziehen.

Wacław Długoborski ist heute der letzte Auschwitz-Zeitzeuge, der der Internationalen Jugendbegegnungsstätte in Oświęcim noch für
Zeitzeugengespräche zur Verfügung steht. Mit seiner Erlaubnis hat eine Teilnehmerin der Auschwitzfahrt seinen Bericht vom 23. August 2017 gefilmt, das Material nachbearbeitet und etwas gekürzt (74 Minuten). Anschließend stehen Mitglieder des AK Gedenkstättenfahrten sowie
Teilnehmer_innen der Reise für Nachfragen zur Verfügung.

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