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Di 20.11.2018 19:00 :

Antifa Cafe im November

Tschechiens extreme Rechte und ihre Beziehungen nach Deutschland

20. November 2018, geöffnet ab 19 Uhr, Programmbeginn um 20 Uhr

Im Jahr 1989 beendete die „Sametová revoluce“ („Samtene Revolution“) die 40-jährige Herrschaft der Kommunistischen Partei in der Tschechoslowakei. Die Zeit des Realsozialismus war beendet, begrüßt wurde alles, was in Opposition zur Ideologie des vorherigen Regimes stand. In diesem Kontext kam es auch zur Entstehung der ersten Parteien am rechten Rand des politischen Spektrums und zur Ausbreitung einer rechten Skinhead-Bewegung. Doch für die tschechische Rechte war in den 1990er Jahren nicht nur Antikommunismus kennzeichnend, sie bediente auch einen starken Antigermanismus. Dies änderte sich in den 2000er Jahren. Rechte Akteure in Deutschland wurden zu wichtigen Kooperationspartnern ihrer tschechischen „Kameraden“. Das hält bis heute an und umfasst auch die rechtspopulistische und islamfeindliche Offensive.

Wie entwickelte sich die extreme Rechte in Tschechien in den letzten 30 Jahren? Inwiefern hat die extreme Rechte in Deutschland als Vorbild und Kooperationspartner diese Entwicklung beeinflusst? Um diese und andere Fragen zu beantworten, hat das Antifa-Café Düsseldorf eine antifaschistisch aktive Referentin aus Tschechien eingeladen, die nach ihrem Überblick in Vortragsform für Fragen und Diskussionen zur Verfügung steht.

Das Antifa-Café findet in der Regel an jedem dritten Dienstag im Monat im „Linken Zentrum Hinterhof“ statt. Es wird vorbereitet von mehreren Gruppen und Einzelpersonen, die in Düsseldorf antifaschistisch aktiv sind. Das Antifa-Café ist offen für all diejenigen, die Interesse an antifaschistischer Politik haben. Das Café soll ein Ort des Austausches sein und die Möglichkeit bieten, in die politische Arbeit einzusteigen.

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