LOVE AND SOLIDARITY


Zweieinhalb Jahre ist es nun her, dass bei uns im Linken Zentrum eine Party unter dem Motto „Love & Solidarity“ stattfand. Die Party sollte eigentlich dem Rechtshilfekonto zu Gute kommen, es kam allerdings ganz anders...

Einige erinnern sich vielleicht noch, andere haben davon gehört:
Die Party, organisiert von „i furiosi“, einer Gruppe, die unter anderem im Hinterhof aktiv ist, wurde durch einen eskalativen Polizeieinsatz brutal aufgelöst. Obwohl die Veranstalter*innen den Anweisungen der Einsatzkräfte nachkamen, wurden Besucher*innen gewaltsam aus dem Zentrum entfernt, mit Pfefferspray besprüht und in Gewahrsam genommen. In der Wache gingen die Übergriffe seitens der Polizei weiter, Festgenommene wurden, während sie gefesselt waren, unter Zwang ausgezogen und geschlagen.

Die Nacht wurde in der Terz dokumentiert, hier kommt ihr zum ausführlichen Bericht:
https://terz.org/2017/01/polizeigewalt.html

Warum wir gerade jetzt darüber schreiben?
Mehr als zwei Jahre nach diesen traumatisierenden Ereignissen, sind drei Strafbefehle ergangen. Nicht gegen die, willkürlich um sich schlagenden, Einsatzkräfte der Polizei, sondern gegen die Opfer der Polizeigewalt.

Die Chancen gegen die Polizei in einem Verfahren zu gewinnen sind gering. Deswegen sahen sich die Betroffenen, nach Sichtung der Akten und anwaltlicher Beratung, gezwungen, die Strafbefehle anzunehmen und keinen Prozess anzustreben.

Der Angriff der Polizei war ein Angriff auf das Linke Zentrum, auf unseren politischen sowie kulturellen Freiraum. Wir sind solidarisch mit den drei Menschen, die stellvertretend für uns, das Linke Zentrum, die anderen Gruppen und die anderen Besucher*innen des Hinterhofs, eine Strafe von mehreren tausend Euro sowie Anwaltskosten zahlen müssen. Jede*n von uns hätte es treffen können.

Jetzt ist es an der Zeit für Love & Solidarity mit den Opfern der Polizeigewalt.

Spende auf das Rechtshilfekonto, richte einen Dauerauftrag ein (auch kleine Beträge helfen), denk dir mit deiner Gruppe eine Soli-Aktion aus oder kauf ein schickes Soli-Feuerzeug von „i furiosi“.

Rechtshilfekonto:
Stadtsparkasse Düsseldorf
IBAN: DE89 3005 0110 0063 0076 78
Verwendungszweck: Love & Solidarity

Solidarisch zusammen gegen Polizeigewalt.




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