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Mi 27.02.2019 19:30 :

(K)Eine Frage der Wahrnehmung — Die tödliche Dimension von Rassismus in NRW und die verweigerte staatliche Anerkennung

INPUT – antifaschistischer Themenabend in Düsseldorf

(K)Eine Frage der Wahrnehmung — Die tödliche Dimension von Rassismus in NRW und die verweigerte staatliche Anerkennung

Mittwoch, 27. Februar 2019, 19.30 Uhr
Linkes Zentrum "Hinterhof", Corneliusstr. 108, Düsseldorf

Eine Diskussion mit:
• Kutlu Yurtseven (Musiker und Mitbegründer der Initiative „Keupstraße ist überall“)
• N.N. (Vertreter*in der Initiative „Duisburg 1984“)
• Heike Kleffner (Journalistin und Leiterin des „Bundesverbands der Beratungsstellen
für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt e.V.“).

Alleine im Zeitraum 1990 bis 2019 sind mindestens 24 Menschen in Nordrhein-Westfalen bei rechts, rassistisch oder antisemitisch motivierten Gewalttaten getötet worden. Hinzu kommen mindestens weitere acht Verdachtsfälle, in denen eine entsprechende Tatmotivation naheliegt. Doch lediglich elf der Getöteten sind bislang auch offiziell als Todesopfer rechter Gewalt anerkannt. Noch weniger bekannt sind rassistische Brandstiftungen und Tötungsdelikte in den 1970er und 1980er Jahren. Die Initiative „Keupstraße ist überall“ und die „Initiative Duisburg 1984“ ist es durch intensive Recherchen gelungen, die Erinnerung an vergessene Todesopfer rassistischer Gewalt in der Öffentlichkeit zu verankern.

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„INPUT – antifaschistischer Themenabend in Düsseldorf“ existiert seit 2002 und findet an jedem letzten Mittwoch im Monat um 19.30 Uhr statt, zumeist im „Zentrum Hinterhof“ oder im HSD-AStA-Café „Freiraum“. Aktuelle INPUT-Veranstalter: Antifaschistischer Arbeitskreis an der HSD und AG INPUT, in Kooperation mit dem Antirassistischen Bildungsforum Rheinland (ABR) und SJD – Die Falken Düsseldorf.

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